RB Regler Eingangtyp Alarm Reglung PID Kommunikation einstellen

Die Einstellungen der RB Serie Regler sind am einfachsten zu konfigurieren mit die COM-KG Konfiguration Schnittstelle im Kombination mit PROTEM2 Software (hat auch eine Temperatur Schreiber Funktion für Regler Optimierung).

Diese online Instruction zeigt Sie wie Einstellungen mit der Regler Anzeige geändert werden können mit benützung die Tasten im Vorderseite der Regler.

Diese Anleitung beschreibt auch kurz die Funktion der Parameter.

Broschüre RB Serie
– Instruction manual RB series
Communication manual RB series

in allen Größen lieferbar

Erklärung der Bedientasten auf dem RB Regler Anzeige

RKC Instrument RB series front panel

Als Beispiel wird der RB100 gezeigt, die anderen größeren Versionen der RB Regler können auf die gleiche Weise bedient werden.

In dieser Online Anleitung verwenden wir die 4 unteren Tasten des RB Reglers. Mit diese Tasten können wir die Parameter im Regler ändern:

  • <R/S Taste: Die blinkende Zahl zeigt welches Teil des Werts geändert werden kann. Durch Drücken der <R/S Taste wird eine andere Nummer ausgewählt. Hinweis: Diese Taste wird auch verwendet, um der Regler von Run auf Stopp (und umgekehrt) umzuschalten.
  • \/ und /\ Tasten: werden verwendet, um den blinkenden Wert zu verringern oder zu erhöhen
  • SET Taste: Der mit den Tasten \/ und /\ geänderte Wert wurde noch nicht gespeichert. Um den Wert zu speichern, müssen Sie innerhalb 1 Minute nach der Wertänderung die SET-Taste drücken. Der neue Wert wird gespeichert und die Anzeige wechselt zum nächsten Parameter.

Der 1. Schritt: Schalten Sie den RB Regler im Parameter ändern zugelassen Modus

Normalerweise sind die sogenannten Engineering Parameter (Gruppen von F-Parametern) geschützt, damit sie nicht versehentlich geändert werden können. Um diese Einstellungen zu ändern muss erst der ModE parameter des Reglers von 0000 (geschützt: keine Parameteränderungen zugelassen) auf den Wert 0128 (Parameteränderungen zulässig) geändert werden. Anschließend muss der Regler im Stopp geschaltet werden (Steuerung nicht aktiv). Nur mit diese 2 Einstellungen ist es möglich, die Engineering Parameter in die F Gruppen des Reglers zu ändern.

  • Schalten Sie die Spannungsversorgung des Reglers ein und warten Sie bis die gemessene Temperatur angezeigt wird (Tipp: Der Controller zeigt zuerst die Einstellung des Messeingangs und des Messbereichs)
  • Gehen Sie zum Engineering Modus: drücken Sie gleichzeitig für langer als 4 Sekunden auf die SET und <R/S Tasten
  • F00 erscheint: drücken Sie 3x auf die SET Taste um zum ModE Anzeige zu gehen.
  • Verwenden Sie die <R/S Taste um die richtige Zahl auszuwählen, und ändern Sie mit die /\ und \/ Tasten den Wert von 0000 (Parameteränderungen nicht zulässig) auf 0128 (Parameteränderung zulässig).
  • Drücken Sie auf die SET Taste: R/S (Run/Stopp) erscheint. Ändern Sie den Wert auf 1 (Stopp) um den Regler im Stopp zu schalten.
  • Drücken Sie auf die SET Taste: die F00 Anzeige erscheint wieder. Der Regler befindet sich jetzt im Parameteränderung zugelassen Modus.
Enable setting mode on RKC Instrument RB series controller
RB Regler uim Parameteränderung zulässig Modus schalten
RB Regler im Parameteränderung zulässig Modus schalten
Wichtiger Hinweis: Parameteränderung wieder sperren nach ändern von Einstellungen

Wir empfehlen Sie um die ModE Einstellung wieder auf den 0000 Wert zu setzen nach ändern von Parameter. Dies verhindert versehentliche Änderungen im Regler.

Beispiel: Eingangstyp ändern auf Thermoelement Typ K 0-400°C

Nach Umschalten der Regler in Stopp und das ändern von Parameter freischalten (ModE: 0128) kann der Regler Messeingang (Regler Parameter Gruppe F21) konfiguriert werden. Diese Prozedure ist auch beschrieben worden in Kapitel 5.1 Initial Setting von das “instruction manual”.

Parametrierung der Messeingang F21
  • Stopp der Regler durch langer als 4 Sekunden auf die <R/S Taste zu drücken (nur notwendig wenn die kleine grüne Leuchte über STOPP nicht eingeschaltet ist)
  • Drücken Sie langer als 4 Sekunden gleichzeitig auf die SET und <R/S Tasten. Sie bekommen nun Zugang auf das F00 Einstellungsmenü für die Engineering Parameter.
  • Drücken Sie auf die /\ Taste bis F21 wird angezeigt (die Parameter für den Messeingang)
  • Drücken Sie auf SET: INP wird gezeigt. Selektieren Sie den Wert 0000 für Thermoelement Typ K -199.9 bis +400.0°C (sehe Tabelle unten für andere Eingangstypen)
  • Drücken Sie auf SET um den geänderten Wert zu speichern. Weitere Parameter werden gezeigt.
  • PGdP: die Anzahl Stellen nach dem Dezimalpunkt (0=keine)
  • BoS: Messwert bei offen Messeingang. Selektion 0000: Messwert geht zum maximal Wert: Messwert geht zum maximal Wert als die Messeingang geöffnet ist. Im Kombination mit ein Heizprozeß ist diese Einfstellung die sicherste Option (die Beheizung schaltet sich selbst automatisch aus als der Messeingang öffnet, z.B. mit ein offen Thermoelement). Selektion 0001: Messwert geht zum minimal Wert: Messwert geht zum minimal Wert bei offen Messeingang.
  • PGSH: maximal Messwert (maximal Wert von Messbereich, input scale high)
  • PGSL: minimal Messwert (minimal Wert von Messbereich, input scale low)
  • SLH: maximal Limit für den Sollwert (maximal zugelassen Sollwert die der Benützer einstellen kann).
  • SLL: minimal Limit für den Sollwert (minimal zugelassen Sollwert die der Benützer einstellen kann).
  • dSoP: mit diesen Wert kann mann einstellen, ob bei einem Messeingang Fehler (z.B. offen Eingang/Thermoelement) der Messwert (PV=Prozeßwert) blinken soll (Wert einstellen auf 0000) oder nicht blinken (Wert einstellen auf 0001).  

Wenn Sie wieder auf SET drücken bei die dSoP Einstellung, erscheint wieder den 1. Parameter in die F21 Parameterliste.

Zurück zum normale Bedienungsanzeige
  • Drücken Sie gleichzeitig auf die SET und <R/S Tasten um zur normalen Bedienungsanzeige zurückzukehren.
  • Vergessen Sie nicht, den Regler wieder in Run modus zu schalten. Drücken Sie einzige Sekunden auf die <R/S (Run/Stopp) Taste.
  • Vergessen Sie nicht den ModE Einstellung wieder auf 0000 zu setzen, damit Parameter nicht versehentlich geändert werden können.
Parameter Gruppe F21 für Messeingang Konfiguration
Mögliche Einstellungen für Typen und Messbereiche der Messeingang
Thermoelement und RTD/Pt100 Typen in °C oder °F
Spannung und Strom Messeingänge
  • Stellen Sie keine andere als die in dieser Tabelle angegebene Zahl ein, da dies zu Fehlfunktionen führen kann.
  • Hinweis: Wenn der Messeingangstyp geändert wird, werden auch die Einstellungen für Dezimalpunkt, maximaler Messwert und minimaler Messwert auf die Standardeinstellungen für diesen Messeingangstyp zurückgesetzt.
  • Schließen Sie einen 250 Ohm Shuntwiderstand an die Punkte 11 und 12 an, um eine Strommesseingang (0/4–20 mA DC) zu benützen.
Wichtiger Hinweis, bevor Sie versuchen, das folgende Anleitungsvideo zum Einstellen des Messeingangs durchzuführen

Schalten Sie erst den RB Regler im Parametereinstellungen zugelassen Modus, bevor Sie versuchen die Anleitungsvideo zu folgen. Sehe 1. Schritt.

Beispiel Event Typ auf Abweichung niedrig (Typ 2) einstellen für ein Brennersteuerung Wärmeanforderung / heat demand (HD) Signal

  • Die meisten Brenner benötigen ein Hardware Startsignal womit erstmals die Sicherheitspülung startet, gefolgt von ein Zündversuch. Danach folgt eine Flamme Detektion. Wenn die Flamme detektiert ist kan der Hauptbrenner moduliert werden mit ein digitales hoch/niedrig oder analoges (0-100%) Modulationssignal. 
  • Für das Hardware Startsignal wird ein potenzialfreies Relaiskontakt benötigt. Das Kontakt wird geschlossen, wenn die Temperatur Sollwert über die Temperatur Messwert liegt. Auf diese weise sich der Brenner automatisch aus, wenn die Messtemperatur über den Temperatur Sollwert liegt.
  • Die folgende Prozedure zeigt Sie, wie Event 1 im Parametergruppe F41 eingestellt wird für ein Wärmeanforderung / heat demand (HD) Signal. Das Event 1 Signal steuert das potenzialfreies DO1 Relaiskontakt des RB Reglers.
  • Vergessen Sie nicht bei der Bestellung des RB Reglers die digitale Ausgangsoption DO1 auszuwählen.

Nach Umschalten der Regler in Stopp und das ändern von Parameter freischalten (ModE: 0128) kann der Event 1  Einstellung (Regler Parameter Gruppe F41) konfiguriert werden. Diese Prozedure ist auch beschrieben worden in Kapitel 5.1 Initial Setting von das “instruction manual”.

F41 Event 1 / Alarmausgang DO1 Relaiskontakt einstellen
  • Stopp der Regler durch langer als 4 Sekunden auf die <R/S Taste zu drücken (nur notwendig wenn die kleine grüne Leuchte über STOPP nicht eingeschaltet ist)
  • Drücken Sie langer als 4 Sekunden gleichzeitig auf die SET und <R/S Tasten. Sie bekommen nun Zugang auf das F00 Einstellungsmenü für die Engineering Parameter.
  • Drücken Sie auf die /\ Taste bis F41 wird angezeigt (die Parameter für Event 1)
  • Drücken Sie auf SET: ES1 Event 1 Typ wird gezeigt. Für ein Wärmeanforderung / heat demand (HD) Signal benötigen wir ein Abweichung niedrig Alarm: 0002 (sehe Tabelle unten für andere Typen). Mit dieses Abweichung niedrig Event Typ wird die Abweichung zwischen Messwert PV und Sollwert SV benützt um Event 1 an zu steuern. Wenn die Temperatur Messwert unter die Temperatur Sollwert ist, wird Event 1 aktiviert. Event 1 steuert anschließend das DO1 Relaiskontakt.
  • Drücken Sie auf SET um den geänderten Wert zu speichern. Weitere Parameter werden gezeigt.
  • EHo1: Event festhalten Aktion: benützen Sie für ein Wärmeanforderung / heat demand (HD) Signal bitte die Einstellung 0000 (nicht festhalten) benützen.
  • EH1: Event 1 Hysterese (differential gap). Diesen Parameter ist eine kleine Temperaturband um den Sollwert von das Event 1 Schaltepunkt. Diese Temperaturband ist eine Hysterese der verhindert, das Event 1 zu schnell ein- und wieder ausschaltet. Wenn Sie es einstellen af 0 (0°C), dann gibt es keine Hysterese. Für das DO1 Relaiskontakt wird eine kleine Hysterese von 1-2°C advisiert, anders schaltet DO1 zu oft.
  • Ebo1: mit diese Einstellung können Sie Event 1/Relaiskontakt DO1 schalten lassen bei ein offen Thermoelement. Stellen Sie in diesem Fall die Einstellung auf 0004 (DO1 Wärmeanforderung / heat demand ausschalten bei Temperatur Messung zu hoch bei offen Thermoelement oder zu niedrig). Stellen Sie bitte 0000 ein für ein normales Wärmeanforderung / heat demand (HD) Signal.
  • EXC1: diese Einstellung wird festgelegt, wie der Relaiskontakt geschaltet wird. 0000: der DO1 Relaiskontakt wird geschlossen als Event 1 aktiviert ist. 0001: der DO1 Relaiskontakt wird geschlossen als Event 1 nicht aktiviert ist. Stellen Sie bitte 0000 ein für ein normales Wärmeanforderung / heat demand (HD) Signal
  • EVT1: Event 1 Timer. Mit dieser Zeiteinstellung in Sekunden, kann die Aktivierung von Event 1 (und damit des DO1 Relaiskontakts) verzögert werden. Stellen Sie bitte 0 Sekunden ein für ein normales Wärmeanforderung / heat demand (HD) Signal.
  • E1L1: Event 1 Verriegelung. Wenn Event 1 aktiv wird, kann es verriegelt werden om die Alarmkondition fest zu halten. So kann ein Heizprozeß bei Übertemperatur Alarm in eine sichere Situation geschaltet werdeb. Diese Verriegelung kann nur durch aus- und wieder einschalten des Reglers, oder über die Kommunikation, zurückgesetzt werden. Stellen Sie bitte 0000 (Event Verriegelung nicht aktiv) ein für ein normales Wärmeanforderung / heat demand (HD) Signal. Für ein maximal Temperatur Alarm mussen Sie diese Einstellung auf 0001 (Event Verriegelunt aktiv) setzen, so verhindern Sie das die Alarmkondition verschwindet als die Temperatur wieder senkt.

Wenn Sie wieder auf SET drücken bei die E1L1 Einstellung, erscheint wieder den 1. Parameter in die F41 Parameterliste.

Da die Event Einstellungen viele möglichkeiten haben, empfehlen wir, das entsprechende Kapitel das die Parametergruppen für F41 Event 1, F42 Event 2, F43 Event 3 und F44 Event 4 im Detail beschreibt, zu lesen. Sie finden es im Kapitel 8 auf Seite 8-101 und die folgenden Seiten.

Zurück zum normale Bedienungsanzeige
  • Drücken Sie gleichzeitig auf die SET und <R/S Tasten um zur normalen Bedienungsanzeige zurückzukehren.
  • Vergessen Sie nicht, den Regler wieder in Run modus zu schalten. Drücken Sie einzige Sekunden auf die <R/S (Run/Stopp) Taste.
  • Vergessen Sie nicht den ModE Einstellung wieder auf 0000 zu setzen, damit Parameter nicht versehentlich geändert werden können.
Set event 1 on RKC Instrument RB series
Parametergruppe F41 Event 1 / Alarmausgang DO1 Konfiguration
Schaltmöglichkeiten bei Temperaturabweichungen
Mögliche Event Typ Konfigurationen
  • Selektieren Sie 2: Temperaturabweichung niedrig für ein Brennersteuerung Wärmeanforderung / heat demand (HD) Signal.
  • Selektieren zie 9: Prozeßwert hoch für ein maximum Temperatur Alarm.
Vergessen Sie nicht, die Temperatureinstellung für den Schaltpunkt von Event 1 (Event Sollwert) von 50°C auf 0°C zu setzen.

Nach ändern von das Event 1 Typ im F41, wird den Event 1 Sollwert (Temperatur Schaltepunkt) standardmäßig auf 50.0°C eingestellt. Diesen Event Sollwert Einstellung wird benützt um fest zu stellen ob Event 1 akiv ist, oder nicht. Im Fall eines Temperatur Abweichungsalarms muss die Differenz zwischen PV (Temperatur Messwert) und SV (Temperatur Sollwert) diesen Wert (in diesem fall 50.0°C) überschreiten, um Event 1 (und damit Relaiskontakt DO1) zu aktivieren.

Da wir für eine Brennersteuerung ein Wärmeanforderung / heat demand (HD) Signal benötigen, müssen wir diesen Standardwert von 50.0°C auf 0.0°C ändern. Erst dann schaltet der Brenner ein, wenn die Temperatur Messwert (PV) niedriger ist als die Temperatur Sollwert (SV) und umgekehrt.

Für ein maximal Temperatur Alarm müssen Sie diesen Event 1 Sollwert (Temperatur Schaltepunkt) auf die maximale zulässige Temperatur des Prozeßes einstellen. Vergessen Sie bei einem maximal Temperatur Alarm nicht, den Event Verriegelung Parameter F41: E1L1 auf 0001 (Verriegelung aktiv) ein zu stellen. Nur dann wird die Beheizung des Prozeßes bei eine Überschreitung der maximal Temperatur ausgeschaltet, und bleibt auch auggeschaltet wenn die Temperatur Messwert wieder senkt under das Schaltepunkt. Diese Verriegelung kann nur durch aus- und wieder einschalten des Reglers, oder durch Senden ein Kommando über die ModBUS Schnittstelle zurückgesetzt werden.

Gehen Sie erstmals zurück zum normale Bedienungsanzeige
  • Drücken Sie gleichzeitig auf die SET und <R/S Tasten um zur normalen Bedienungsanzeige zurückzukehren.
  • Vergessen Sie nicht, den Regler wieder in Run modus zu schalten. Drücken Sie einzige Sekunden auf die <R/S (Run/Stopp) Taste.
  • Vergessen Sie nicht den ModE Einstellung wieder auf 0000 zu setzen, damit Parameter nicht versehentlich geändert werden können.
  • Drücken Sie auf die normale Bedienungsanzeige langer als 2 Sekunden auf die SET Taste
  • EV1 Event 1 Sollwert wird jetzt gezeigt: ändern Sie die Standardwert von 50.0°C auf 0.0°C und drücken Sie auf die SET Taste.
  • Drücken Sie langer als 2 Sekunden auf die SET Taste. Die normale Bedienungsanzeige erscheint wieder. Der Event 1 Sollwert ist jetzt korrekt eingestellt auf 0.0°C für ein Brennersteuerung Wärmeanforderung / heat demand (HD) Signal.

Hinweis: der Event 1 Sollwert (Temperatur Schaltepunkt) kann eingestellt werden mit der RB Regler in Run Modus.

RB event 1 setvalue
Wichtige Bemerkungen in Bezug auf der Event 1 / DO1 Relaisausgang maximal Spannung / Strom schalten Kapazität

Wichtiger Hinweis: das Event 1 / DO1 Relaiskontakt kann nur eingeschaltet werden met Regler in Run Modus, also in Stopp Modus wird Event 1 nicht aktiviert, und das DO1 Relaiskontakt bleibt ausgeschaltet.

Mit der orange LED über der DO1 Anzeige können Sie der sehen ob Event 1 aktiv ist und das DO1 Relaiskontakt angesteuert wird.

Wichtiger Bemerkung im Bezug auf die Relaiskontakte. Diese sind spezifiziert auf maximal 250Vac 1A und maximal 30Vdc 0.5A. Es wird dringend empfohlen, zusätzliche Schnittstellenrelais zu verwenden und die Relaiskontakte des Reglers nur zur Steuerung dieses Schnittstellenrelais zu verwenden. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer der Relais im RB Regler und der gesamten Steuerung erheblich.

RB series DO1 event 1 status indicator
DO1 LED zeigt Status von Event 1 und DO1 Relaiskontakt
Analoge Ausgang für Brenner Modulation

Für eine modulierende Brennersteuerung benötigen Sie zusätzlich zum Wärmeanforderung / heat demand (HD) Signal auch ein analoges Steuersignal vom PID Regler zur Modulation des Brenners. Der 2. Analog Ausgang der RB Regler (OUT2 Retransmission Ausgang) kann für das senden den PID Reglerausgang Signal (MV:manipulated value) benützt werden. Dieser OUT2 Ausgang wird dann mit dem Modulationseingang der Brennersteuerung verbunden.

Sehe Parametergruppe F33 für die Einstellung des 2. Analog Ausgangs OUT2.

Wichtig: der 2. Analogausgang der Regler ist optional und muss bei der Bestellung des RB Reglers selektiert werden.

Wichtiger Hinweis, bevor Sie versuchen, das folgende Anleitungsvideo zum Einstellen des Messeingangs durchzuführen

Schalten Sie erst den RB Regler im Parametereinstellungen zugelassen Modus, bevor Sie versuchen die Anleitungsvideo zu folgen. Sehe 1. Schritt.

Beispiel: der Regleraktion einstellen für ein Beheizung- oder Kühlung Prozeß

Es gibt 2 Arten von Temperatur Prozeß Regelung:

  • indirekte Regler Aktion: Wenn die gemessene Temperatur steigt, müssen wir die Ansteuerung der Beheizung des Prozeßes reduzieren. Es handelt sich hier häufig um ein Heizprozeß zur Steuerung einer elektrischen Beheizung mit Temperaturmessung als Rückmeldung.
  • direkte Regler Aktion: Wenn die gemessene Temperatur steigt, müssen wir die Ansteuerung, die die Kühlung eines Prozeßes steuert, erhöhen (zum Beispiel ein Kühlgenerator sneller drehen lassen om der Temperatur des Prozeßes zu senken). Es handelt sich hier häufig um ein Kühlprozeß zur Steuerung ein Kühleinheit mit Temperaturmessung als Rückmeldung.

Parameter Gruppe F51 wird benützt für Einstellungen der Regleraktion des RB Reglers.

Hinweis: es gibt auch RB Regler mit kombinierte Heiz/Kühl Aktion. Geben Sie das bitte bei der Bestellung des RB Reglers an, da die Hardware Parameter des Reglers vom Lieferanten korrekt eingestelt werden müssenfür diese Art von Regleraktion für Heiz/Kühlprozeße.

Nach Umschalten der Regler in Stopp und das ändern von Parameter freischalten (ModE: 0128) kann der Einstellung für Regler Aktion (Regler Parameter Gruppe F51) konfiguriert werden. Diese Prozedure ist auch beschrieben worden in Kapitel 5.1 Initial Setting von das “instruction manual”.

F51 Regleraktion einstellen
  • Stopp der Regler durch langer als 4 Sekunden auf die <R/S Taste zu drücken (nur notwendig wenn die kleine grüne Leuchte über STOPP nicht eingeschaltet ist)
  • Drücken Sie langer als 4 Sekunden gleichzeitig auf die SET und <R/S Tasten. Sie bekommen nun Zugang auf das F00 Einstellungsmenü für die Engineering Parameter.
  • Drücken Sie auf die /\ Taste bis F51 wird angezeigt (die Parameter für Regler Aktion)
  • Drücken Sie auf SET: oS Regler Aktion wird gezeigt. Mit dieser Parameter kann die Regler Aktion für ein Kühlprozeß auf direkt (0000) oder für ein Heizprozeß auf indirekt (0001) eingestellt werden.
  • Drücken Sie auf SET um den geänderten Wert zu speichern. Weitere Parameter werden gezeigt.
  • oHH: ein/aus Aktion Hysterese (Temperatur Abweichung Hysterese obere Einstellung) in °C
  • oHL: ein/aus Aktion Hysterese (Temperatur Abweichung Hysterese obere Einstellung) in °C
  • obo: mit diesen Wert kann der Regler Ausgang bei offen Messeingang (burnout, offen Thermoelement) eingestellt werden. 0000: Regler Ausgang wird auf normaler Weise berechnet mit benützung von der PV (Temperatur Messwert) und SV (Temperatur Sollwert). 0001: der Regler Ausgang wird auf eine Limitwert gesetzt (Ausgang wird ausgeschaltet).
  • bUMP: mit diesen Parameter kann eingestellt werden, wie der Reglerausgang sich verhält bei Umschaltung von normale automatische PID Regelung zum manuelle Steuerung des Reglerausgangs. 0000: keine gleichmäßige Umschaltung. Der neue Wert für den Reglerausgang wirt direkt auf Ausgang gesetzt, es kann so eine schittweise Umschaltung sein. 0001: gleichmäßige Umschaltung. Beim Umschalten auf manuelle Steuerung des Reglerausgangs wird der letzte Wert des Reglerausgangs aus Ausgangspunkt genommen.
  • dRP: derivat Regler Aktion. Mit diesen Parameter kann eingestellt werden welche Art von Abweichung benützt wird durch den PID Regler. Es kann eine Abweichung zwischen PV (Messwert) und SV (Sollwert) sein, oder eine zunahme oder abnahme des Abweichungs zwischen PV (Messwert) und SV (Sollwert) sein. Es ist ein Feinabstimmung Parameter für schnelle Prozeße.
  • RU: Zeit Einstellung von der proportionale Zykluszeit. Lassen Sie bitte diesen Wert auf die Standard Einstellung stehen.

Wenn Sie wieder auf SET drücken bei die E1L1 Einstellung, erscheint wieder den 1. Parameter in die F Parameterliste.

Weitere Informationen über Parameter Gruppe F51 finden Sie in Kapitel 8, Seite 8-124 im instruction manual.

Zurück zum normale Bedienungsanzeige
  • Drücken Sie gleichzeitig auf die SET und <R/S Tasten um zur normalen Bedienungsanzeige zurückzukehren.
  • Vergessen Sie nicht, den Regler wieder in Run modus zu schalten. Drücken Sie einzige Sekunden auf die <R/S (Run/Stopp) Taste.
  • Vergessen Sie nicht den ModE Einstellung wieder auf 0000 zu setzen, damit Parameter nicht versehentlich geändert werden können.
Parameter Gruppe F51: Regler Aktion Konfiguration

Beispiel: PID Einstellungen und das verhalten der Regelung ändern

  • Die PID Einstellungen der proportionale Band, Integrationszeit und Differationszeit werden benützt für verbessern und verfeinen des Regelverhaltens des PID Reglers bei Abweichungen zwischen PV (Messwert) und SV (Sollwert)
  • Eine gute Feinabstimmung dieser Parameter führt zu einem Prozeß mit weniger Abweichungen zwischen PV (Messwert) und SV (Sollwert) und weniger Über- und Unterschreitung der PV (Messwert) bei Prozeßänderungen.
  • Wenn Ihres Prozeß es ohne möglichen Schäden erlaubt, können sie auch die automatischen Tuning (AT:autotuning) benützen um diese Parameter automatisch zu detektieren. Es werden mehrere Zyklen mit maximale (100% und minimale (0%) Reglerausgang  benützt, um die PID Parameter abhängig von der Prozeßreaktion (PV Messwert reaktionen) zu berechnen.
  • Weitere handmäßige Feinabstimmung dies PID Parameter ist oft nach Autotuning notwendig für das bestmöglichen Regelverhalten

Die PID Parameter können mit Regler im Run Modus eingestellt werden.

Hinweis: weitere Informationen der Reglerparameter finden Sie in Kapitel 8 der instruction manual.

Von normalen Bedienungsanzeige zum PID Regler Einstellungen

Hinweis: die folgende Parameterliste erhält verschiedene Parameter die abhängig sind von die Optionen die Sie bestellt haben für Ihren spezifischen Regler. Deshalb kann es sein das bestimmte Parameter nicht gezeigt werden.

Drücken sie mehr als 2 Sekunden auf die SET Taste. EV1 (Event 1 Sollwert) wird gezeigt.

Drücken Sie auf SET bis den Parameter ARU gezeigt wird. Abhängig von die Optionen im Regler werden 0 bis 4 Event Sollwerte gezeigt.

Hinweis: die nächte Parameter werden gezeigt nach drücken auf die SET Taste.

Vorsicht bei die automatischer Detektion der PID Parameter

Die folgenden Einstellungen sind für die automatischer Detektion der PID Parameter. Benützen Sie diese automatische Tuning (AT:Autotuning) nur wenn Ihres Prozeß ohne Gefahr dauerlich mit ein Reglerausgang von 100% und 0% angesteuert werden darf. Diese automatische Detektion kann zu großen Temperaturabweichungen über oder unter der gewünschten Temperatur leiten was zum gefährlichen Situation in Ihrem Prozess führen kann. Für automatischen Detektion der PID Werte ist eine einfach zu Messen und reproduzierbare Variation des PV Messignals erforderlich.

  • ARU: Diese Einstellung aktiviert die automatischen Detektion Verfahren der PID Parameter. 0: normale PID Regelung 1: Autotuning Verfahren Starten (aktivieren Sie diese Detektion nur, wenn Ihr Prozeß dauerlich eine Regelausgang von 100% und 0% zulässt). Nach einigen Zyklen mit einer gut erkennbaren variierenden und reproduzierbaren Temperaturmessung werden die PID Parameter automatisch berechnet. Wenn keine gute Variation detektiert wurde bleiben die originale Einstellungen unverändert. Bei eine normale PID Regelung muss diesen Wert auf 0 stehen.
  • STU: Verfeinerung des Regelverhaltens beim Start (Startup-Tuning). Mit diese Einstellung kann der Start des Prozeßes verbessert werden. 0: unbenützt, 1: Tuning 1x ausführen, 2: Tuning immer ausführen. Normalerweise soll diesen Wert bei eine normale PID Regelung auf 0 stehen.
Einstellungen für PID Regelverhalten
  • P: Proportionalband des Reglers (Heizen-Seite) in °C. Dies ist das Temperaturband um den Temperatur Sollwert, innerhalb dessen der Regelausgang von 0 bis 100% moduliert wird.
  • I: Integrationszeit in Sekunden. Diese Aktion integriert die Abweichung zwischen PV (Messwert) und SV (Sollwert) über Zeit. und beseitigt langsam diese Abweichung. Normalerweise handelt es sich bei dieser Zeit um die Verzögerungszeit des Prozeßes selbst (Reaktionszeit), die hier eingestellt werden muss.
  • D: Differentialzeit in Sekunden. Dieser Parameter wird verwendet, um schnelle kurzfristige Änderungen zwischen PV (Messert) und SV (Sollwert) auszugleichen. Es dient zur Unterdrückung von Über- und Unterschwingungen der Temperatur. Als Faustregel gilt, dass dieser Wert auf ca. 25 % der Integrationszeit eingestellt werden soll.
Verfeinerung des Regelverhaltens

Die folgenden Parameter dienen der weiteren Verfeinerung des Regelverhaltens, nachdem die korrekten normalen PID Regelparameter festgestellt wurden:

  • ARW: anti Reset Wert (anti-reset windup). Diesen Wert in % von der Proportionalband limitiert das Integration Effekt und verhindert ein Überschuss der Temperatur. Standard Wert ist 100%.
  • Pc: Proportionalband von die Kühlseite des Reglers (wenn Kühlung anwesend ist) in % von der Proportionalband des Heizen-Seite. Standard Wert ist 100%.
  • db: dies ist die Überlappung/Totzone der beiden Proportionalbänder (Heizen/Kühlen wenn Kühlung anwesend ist): Standard Wert ist 0 (0.0): kein Totband zwischen beiden Proportionalbänder
  • PRU: Feinregelung Regelverhalten. Mit diesem Parameter kann der Bediener die Reaktionsgeschwindigkeit des Regelverhaltens ändern, ohne die PID Einstellungen zu ändern. Einstellbar von -3 (langsame Reaktion) bis +3 (schnelle Reaktion). Standard Wert ist 0 (keine Feinregelung).
Einstellungen für Heizelement Bruch Detektion / Regelkreis Bruch (optional: bei Bestellung angeben)

Die folgenden Parameter sind für den Heizelementbruch (HBA) und die Regelkreisbruch (LBA) Detektion. Der HBA Alarm kann nur mit einem zeitproportionalen Steuerausgang (Relaisausgang/Spannungsimpulsausgang) verwendet werden. Diese Option inklusive Strommesswandler für das Heizelement (Stromwandler CT) muss bei der Bestellung eines neuen Reglers selektiert werden:

  • HbA: Einstellung in Amperes für Heizelement Bruch Detektion (heater break alarm, wenn Option anwesend ist)
    • Einstellen auf 85% von maximal Messwert der Strom Messung (CT Messeingang)
    • Einstellen auf einen noch niedrigeren Wert im Fall einer instabilen Stromversorgung um eine falsche Unterbrechungsmeldung zu verhindern
    • Wenn mehr als 1 Heizelement parallel geschaltet ist, muss diese HBA Einstellung erhöht werden, um eine Abweichung an einem einzelnen Heizelement zu erkennen.
    • Standard Wert ist 0.0A
  • LbA: Zeiteinstellung in Sekunden für das Regelkreisbruch Detektion Alarm (loop break alarm, wenn Option anwesend ist). Dieses Regelkreisbruch Alarm wird benützt für Detektion von:
    • Last Bruch (Heizelement)
    • Störung im externer Aktuator (Leistungsregler, Thyristorsteller, elektromagnetisches Relais usw.)
    • Störung in der Messeingang (offen Eingang, Thermoelement Bruch usw.)

Der LBA Alarm Funktion ist aktiv wenn der Reglerausgang MV eine Wert hat von:

    • 0% (oder minimal Wert von der Limit Einstellung)
    • 100% (oder maximal Wert von der Limit Einstellung)

LBA überwacht die variation von der Messwert (PV) während der eingestellter LBA Zeit (Parameter Einstellung). Wenn der LBA Zeit abgelaufen ist und er PV sich noch immer im Alarm region befindet, wirdt das LBA Alarm aktiviert. Der Standard Wert ist 480 Sekunden.

  • Lbd: Todband für das Regelkreis Bruch Alarm in °C rund den Sollwert SV (nur wenn Option anwesend ist). Das Regelkreis Bruch Alarm kann durch verschiedene externe Verstörungen falsche Alarmierungen geben. Um dies zu verhindern kann mit diesen Parameter einen Band in °C rundum den Sollwert (SV) eingestellt werden, so dass diese falsche Alarme nicht aktiviert werden. Standard Wert ist 0°C (keine Todband)
Einstellungen für PID Regler mit zeitproportionalem Regler Ausgang

Die folgenden Parameter sind für Verbesserung des Regelverhaltens durch bessere zeitproportionalen Ansteuerung (bei Heiz/Kühl Regler: nur die Heiz Seite) wie ein Relaiskontakt oder Spannungspuls. Bei eine Regler mit analoger Ausgang werden diese Einstellungen nicht benützt:

  • r: proportionale Zykluszeit (Heiz Seite) in Sekunden. Zykluszeit in Sekunden zur Ansteuerung einer zeitproportionalen Reglerausgang, beispielungsweise ein Spannung Puls zur direkter Ansteuerung einer Halbleitterrelais (SSR: auf kleinstmöglichen Wert einstellen) und Relaiskontakte (dann auf 10-20 Sekunden einstellen, um Schäden durch zu schnelles Schalten zu vermeiden). Eine analoge Reglerausgang (z.B. 4-20mA) het keine Einstellung für dieze proportionale Zykluszeit.
  • Mr: minimal ein/aus Zeit für eine proportionale Regler Ausgang (Heiz Seite) in msec. Um Schäden bei elektromagnetisches Relais durch zu schnell Schalten zu verhindern gibt es eine Möglichkeit um der minimal Zeit das der Ausgang aktiv bleibt ein zu stellen. Der Standard Wert ist 0 msec.
Minimal / maximal Limit der Reglerausgang
  • oLH: maximal Begrenzung der Regler Ausgang (für Heiz/Kühl Regler: Heiz Seite maximal Limit) in %. Diesen Wert limitiert den Regler Ausgang auf eine maximal Wert. Standard Wert ist 105.0%
  • oLL: minimal Begrenzung der Regler Ausgang (für Heiz/Kühl Regler: Kühl Seite maximal Limit) in %. Diesen Wert limitiert den Regler Ausgang auf eine minimal Wert. Standard Wert ist -5.0% (für Heiz/Kühl: 105.0%)
Extra Einstellungen für Heiz/Kühl PID Regler mit zeitproportionaler Reglerausgang

Die folgende zusätzliche Einstelllungen sind für der zeitproportionalen Reglerausgang eines Heiz/Kühl PID Regler (wenn Option selektiert bei Bestellung) und sind vergleichbar mit r: proportionale Zykluszeit und Mr: minimal ein/aus Zeit, aber jetzt die Kühl Seite der Regler.

  • t: proportionale Zykluszeit (wenn Kühlung anwesend ist: Kühl Seite) in Sekunden. Zykluszeit in Sekunden zur Ansteuerung einer zeitproportionalen Reglerausgang, beispielungsweise ein Spannung Puls zur direkter Ansteuerung einer Halbleitterrelais (SSR: auf kleinstmöglichen Wert einstellen) und Relaiskontakte (dann auf 10-20 Sekunden einstellen, um Schäden durch zu schnelles Schalten zu vermeiden). Eine analoge Reglerausgang (z.B. 4-20mA) het keine Einstellung für dieze proportionale Zykluszeit.
  • Mt: minimal ein/aus Zeit für eine proportionale Regler Ausgang (wenn Kühlung answesend ist: Kühl Seite) in msec. Um Schäden bei elektromagnetisches Relais durch zu schnell Schalten zu verhindern gibt es eine Möglichkeit um der minimal Zeit das der Ausgang aktiv bleibt ein zu stellen. Der Standard Wert ist 0 msec.
Feinjustage der (Temperatur) Messeingang

Die folgende Parameter sind für Feineinstellung des (Temperatur) Messignals und Filterung von Störungen auf der Temperaturmessung oder den Rückmeldepotentiometer einese Servoventils:

  • Pb: PV-Bias in °C. Hierbei handelt es sich um eine Feineinstellung für den Messeingang (+/- Temperatur in °C), mit der individuelle Unterschiede zwischen Temperatursensoren ausgeglichen werden können. Hinweis: diesen Parameter mit Vorsicht benützen. Dieser Einstellung ist nicht für korrigieren von defekten Temperatursensor oder eine falsche Sensorverkabelung: In diesem Fall müss der Sensor und/oder die Verkabelung immer ausgetauscht werden.Dieser Wert ist nicht dazu gedacht, einen defekten Temperatursensor oder eine falsche Sensorverkabelung zu korrigieren: In diesem Fall müssen der Sensor und/oder die Verkabelung immer ausgetauscht werden. Der Standart Wert ist +/- 0.0°C (keine Kompensation).
  • dF: PV (Messeingang) Digitalfilter in SekundenDiese Einstellung ist für filtern von Störungen auf der Messeingang. Der Standardwert ist 1 (oder 1.0) Sekunden. Bitte beachten Sie: ein zu hoher Einstellung kannn zu einer instabilen Prozeßregelung führen mit zu hohe Temperatur Über- und Ünterschreitungen.
Vorsicht mit Manuelle Steuerung der Reglerausgang

Für Testzwecken ist es oft notwendig den Reglerausgang manuell zu steuern. Bestimmte Prozeßfunktionen können so getestet werden, oder Rückmeldungen aus dem Prozeß können justiert werden. Sei vorsichtig bei der Verwendung dieses Parameters, da der Prozess jetzt ohne Rückmeldung vom Messeingang gesteuert wird. Es kann zu einer starken Temperaturüberschreitung kommen, die zu einer gefährlichen Situation in Ihrem Prozess führen kann.

  • M-MV: manuelle Steuerungswert MV (manipulated value) für Reglerausgang in % bei manuelle Steuerung. Dieser Einstellung in % wird als Ausgangspunkt verwendet, wenn der PID Regler von normalen automatischen PID Regelung auf manuelle Steuerung geschaltet wird. Standard Wert ist 0 (0.0) %: kein Signal auf Reglerausgang.
Zurück zum normale Bedienungsanzeige

Der Regler geht zurück zum normale Bedienugsanzeige:

  • automatisch: wenn Sie eine bestimmte Zeit nicht auf die Tasten drücken
  • manuell durch gleichzeitig Drücken auf SET und <R/S Tasten
  • manuell durch langer als 2 Sekunden Drücken auf die SET Taste
Übersicht aller möglichen RB Regler Parameter, die im Run Modus des Reglers eingestellt werden können (abhängig von den installierten Optionen)

Hinweis: Die Kommentare in Klammern (z. B. P 8-13) verweisen auf weitere Erklärung des Parameters im instruction manual.

Übersicht aller einstellbaren Parameter im Run Modus (je nach Option). Sehe Kapitel 8 ins instruction manual für weitere Informationen des Parameters
PID Reglerparameter ändern Video
Zusätzliche zeitabhängige Parameter zum Ausführen einfacher Ramp/Soak Profile

Hinweis: Die folgenden zusätzlichen Parameter sind nur sichtbar, wenn relevante Zeitparameter Einstellungen in den RB Regler aktiviert sind. Mit diese Parameter kann ein einfaches Ramp/Soak Temperaturprofil mit 4 Temperatureinstellungen ausgeführt werden:

  • rMFS Timer Funktion: dieser Parameter kann benützt werden für das ablaufen von ein einfaches Temperatur Profil im RB Regler. Der Standard Wert ist 0 (unbenützt)
    • Standard Wert: 0
    • 1: Timer Funktion 1 (der mit SV Selektion eingestellte Sollwert wird benützt um den Regler nach Ablauf der Zeit im Run Modus zu schalten)
    • 2: Timer Funktion 2 (der mit SV Selektion eingestellte Sollwert wird benützt um den Regler nach Ablauf der Zeit im Stopp Modus zu schalten)
    • 3: Timer Funktion 3 (verknüpf die Sollwerte SV1 bis SV4 für ein Ramp/Soak Profil und bleib in Run Modus nach Ablauf der Timer Zeit)
    • 4: Timer Funktion 4 (verknüpf die Sollwerte SV1 bis SV4 für ein Ramp/Soak Profil und stopp der Regler nach Ablauf der Timer Zeit)
  • RPTS: Profil wiederholungen. Mit diesem Parameter können Sie einstellen, wie oft das Profil der Timerfunktion 3 oder 4 wiederholt werden soll. 9999=unendlich, Standard Wert ist 0 (keine Wiederholung)
  • SVRU: Ramp up Parameter (setting change limiter up). Mit diesen Parameter im °C pro Zeiteinheit (entweder Minuten oder Stunden: sehe change rate limiter Zeiteinheit im instruction manual P 8-136 ) kann der Sollwert  automatisch hochlaufen zum gewünschte eingestellte Sollwert (SV). Standard Wert ist 0 (unbenützt).
  • SVRd: Ramp down Parameter (setting change limiter down). Mit diesen Parameter im °C pro Zeiteinheit (entweder Minuten oder Stunden: sehe change rate limiter Zeiteinheit im instruction manual P 8-136 ) kann der Sollwert  automatisch runterlaufen zum gewünschte eingestellte Sollwert (SV). Standard Wert ist 0 (unbenützt).

Hinweis: im Funktion Block F70 können die folgenden zusätzlichen Parameter eingstellt werden:

  • SVRr: Zeiteinheit für einstellen der Ramp Up/Down Parameter (change rate limiter up/down):
    • 0: Minut (Standard Wert). Also Ramp up/down Einstellung in °C/Minut
    • 1: Stunde. Also Ramp up/down Einstellung in °C/Stunde
  • rMU: Zeit Einheit für Timer:
    • 0: Standard Wert Minuten/Sekunden
    • 1: Stunden:Minuten

Zusätzlicher 2. analoger Ausgang: (optional) für MV, PV oder SV

Der RB Regler kann optional mit einem zusätzlichen 2. analogen Ausgangssignal ausgestattet werden, mit dem der interne Reglerausgang (MV) für einen modulierenden Brenner an die Brennersteuerung gesendet werden kann. Dieser 2. Ausgang kann auch verwendet werden, um den Messwert (PV, Prozeßwert) oder die gewünschte Temperatur (SV Sollwert) an andere Geräte zu senden, z.B.:

  • Temperatur Schreiber (Messwert PV)
  • 1 oder mehr Sklave Regler (Sollwert SV)
  • Indikatoren auf Vorderseite der Schaltschrank

Bei der Bestellung des RB Reglers muss die Zusatzoption Retransmission Output selektiert werden für den 2. Analoger Ausgang (OUT2). Zusätzlich muss die Art des Analogausgangs angegeben werden. Das kann sein:

  • Strom Ausgang: 0/4-20mAdc
  • Spannung Ausgang: 0/1-5Vdc, 0-10Vdc

Der 2. zusätzlicher analoger Ausgang wird konfiguriert in Parameter Gruppe F33. Hinweis: diese 2. analoger Ausgang ist optional, bitte bei Bestellung der RB Regler den Option retransmisstion output selektieren.

Nach Umschalten der Regler in Stopp und das ändern von Parameter freischalten (ModE: 0128) kann der Einstellung für der 2. analoger Ausgang (Regler Parameter Gruppe F33) konfiguriert werden. Diese Prozedure ist auch beschrieben worden in Kapitel 5.1 Initial Setting von das “instruction manual”.

F33 2. analoger Ausgang einstellen
  • Stopp der Regler durch langer als 4 Sekunden auf die <R/S Taste zu drücken (nur notwendig wenn die kleine grüne Leuchte über STOPP nicht eingeschaltet ist)
  • Drücken Sie langer als 4 Sekunden gleichzeitig auf die SET und <R/S Tasten. Sie bekommen nun Zugang auf das F00 Einstellungsmenü für die Engineering Parameter.
  • Drücken Sie auf die /\ Taste bis F33 wird angezeigt (die Parameter für Konfiguration den 2. analoger Ausgang)
  • Drücken Sie auf SET: Ao wird gezeigt. Mit dieser Parameter können Sie den interne RB Wert einstellen, der zum zusätzlichen 2. analoger Ausgang gesendet wird:
    • 0: Regler Ausgang (manipulated output value) MV1. Dies ist der Ausgangwert der PID Reglers. Verwenden Sie diese Einstellung für ein Brenner Modulationsignal im Frymanager Anwendung.
    • 1: Messwert (PV). Dies ist die gemessene Temperatur. Diese Selektion ist der Standard Wert für diesen Parameter.
    • 2: Sollwert (SV).  Dies ist die gewünschte Temperatur.
  • Drücken Sie auf SET um den geänderten Wert zu speichern. Weitere Parameter werden gezeigt.
  • AHS: maximale Ausgang Wert der zusätzlichen 2. analoger Ausgang (output scale high). Mit dieser Einstellung kann das maximale Ausgangssignal eingestellt werden (Standardwert: maximaler Grenzwert für Eingangsmessbereich):
    • bei Reglerausgang Wert (MV): einstellbar von minimal Einstellung (transmission output scale low) bis +105.0%
    • bei Messwert (PV) oder Sollwert (SV): minimale Einstellung (transmission output scale low) bis maximal Messbereich (input scale high).
  • ALS: minimale Ausgang Wert der zusätzlichen 2. analoger Ausgang (output scale low): mit dieser Einstellung kann minimale Ausgangssignal eingestellt werden (Standardwert: minimaler Grenzwert für Eingangsmessbereich):
    • bei Reglerausgang Wert (MV): -5.0% bis maximale Einstellung (transmission output scale high)
    • bei Messwert (PV) oder Sollwert (SV): minimal Messbereich (input scale low) bis Maximalwert der 2. analoger Ausgang (transmission output scale high)
  • AoFS: volle Skalierung Einstellung (full scale adjustment value). Vorsicht betrachten mit diesen Parameter. Dieser Wert dient zur Korrektur von Abweichungen zwischen Instrumenten: Hier kann der maximale Wert der Skalierung eingestellt werden. Konsultieren Sie das instruction manual, bevor Sie diesen Wert verwenden.
  • AoZR: Nullpunkt Einstellung (zero point adjustment value). Vorsicht betrachten mit diesen Parameter. Dieser Wert dient zur Korrektur von Abweichungen zwischen Instrumenten: Hier kann das Nullpunkt der Skalierung eingestellt werden. Konsultieren Sie das instruction manual, bevor Sie diesen Wert verwenden.

Wenn Sie wieder auf SET drücken bei die AoZR Einstellung, erscheint wieder den 1. Parameter in die F33 Parameterliste.

Weitere Informationen über Parameter Gruppe F33 finden Sie in Kapitel 8, Seite 8-98 im instruction manual.

Zurück zum normale Bedienungsanzeige
  • Drücken Sie gleichzeitig auf die SET und <R/S Tasten um zur normalen Bedienungsanzeige zurückzukehren.
  • Vergessen Sie nicht, den Regler wieder in Run modus zu schalten. Drücken Sie einzige Sekunden auf die <R/S (Run/Stopp) Taste.
  • Vergessen Sie nicht den ModE Einstellung wieder auf 0000 zu setzen, damit Parameter nicht versehentlich geändert werden können.
Wärmeanforderung / heat demand (HD) Signal für Brenner Modulation

Für eine (modulierende) Brennersteuerung benötigt man neben diesem analogen Modulationssignal oft auch ein digitales Wärmeanforderung / heat demand (HD) Signal. Das optionale DO1 Relaiskontakt im RB Regler wird verwendet für dieses Signal.

Sehen Sie Parameter Gruppe F41 für Einstellung das digitaler Ausgang Signal mit Relaiskontakt DO1.

Hinweis: das DO1 Relaiskontakt ist optional und muss bei der Bestellung des RB Reglers selektiert werden.

RKC Instrument RB controller retransmission output type
Parameter Gruppe F33: Konfiguration der optionalen 2. analoger Ausgang

Einstellungen für die optionale Kommunikation Schnittstelle

!!! WICHTIGER HINWEIS: NACH DER ÄNDERUNG DER KOMMUNIKATIONSEINSTELLUNGEN MUSS DER REGLER AUS- UND WIEDER EINGESCHALTET WERDEN. NUR DANN WERDEN DIE NEUEN EINSTELLUNGEN VERWENDET!!!

Nach Umschalten der Regler in Stopp und das ändern von Parameter freischalten (ModE: 0128) können die Einstellungen für Kommunikation Schnittstelle (Regler Parameter Gruppe F60) konfiguriert werden. Diese Prozedure ist auch beschrieben worden in Kapitel 5.1 Initial Setting von das “instruction manual”.

F60 Kommunikation Schnittstelle einstellen
  • Stopp der Regler durch langer als 4 Sekunden auf die <R/S Taste zu drücken (nur notwendig wenn die kleine grüne Leuchte über STOPP nicht eingeschaltet ist)
  • Drücken Sie langer als 4 Sekunden gleichzeitig auf die SET und <R/S Tasten. Sie bekommen nun Zugang auf das F00 Einstellungsmenü für die Engineering Parameter.
  • Drücken Sie auf die /\ Taste bis F60 wird angezeigt (die Parameter für Kommunikation Schnittstelle Konfiguration)
  • Drücken Sie auf SET: CMPS wird gezeigt. Mit dieser Parameter können Sie das Kommunikation Protokoll einstellen (der Standard Wert ist abhängig von der Modellkode des Reglers, das gewünschte Protokoll kann schon bei Bestellung selektiert werden mit die richtige Modellkode):
    • 0: RKC ASCII Kommunikation Protokoll
    • 1: ModBUS: wählen Sie dieses Protokoll für fast jede CasCade Anwendung (z.B. der FryManager)
  • Drücken Sie auf SET um den geänderten Wert zu speichern. Weitere Parameter werden gezeigt.
  • Add: Kommunikation Adresse. Standard Wert 0 (RKC Kommunikation) und 1 (ModBUS). Bei ModBUS können Sie 0 nicht einstellen. (Hinweis für FryManager Anwendungen: auf 2 einstellen, da Adresse 1 der Resideo Brennersteuerung ist).
  • bPS: Kommunikation Geschwindigkeit:
    • 0: 2400 bps
    • 1: 4800 bps
    • 2: 9600 bps
    • 3: 19200 bps (dies ist der Standard Wert, und auch der richtigen Wert für FryManager Anwendungen)
  • bIr: Daten Bit Konfiguration (nur die tatsächlich verwendeten Einstellungen werden detailliert beschrieben):
    • 0: 8 Datenbits, keine Parität, 1 Stoppbit (8N1). Dies ist der Standard Einstellung: 8N1 (wird für alle Anwendungen, aber nicht der FryManager, benützt)
    • 1: 8N2
    • 2: 8 Datenbits, even Parität, 1 Stoppbit (8E1, dies ist der richtige Einstellung für FryManager Anwendungen). Dies war notwendig, weil die Resideo Brennersteuerung nur mit diese ModBUS Einstellungen arbeitet.
    • 3: 8E2
    • 4: 8O1
    • 5: 8O2
    • 6: 7N1 (nicht selektierbar für ModBUS, nur RKC Protokoll)
    • 7: 7N2 (nicht selektierbar für ModBUS, nur RKC Protokoll)
    • 8: 7E1 (nicht selektierbar für ModBUS, nur RKC Protokoll)
    • 9: 7E2 (nicht selektierbar für ModBUS, nur RKC Protokoll)
    • 10: 7O1 (nicht selektierbar für ModBUS, nur RKC Protokoll)
    • 11: 7O2 (nicht selektierbar für ModBUS, nur RKC Protokoll)
  • Inr: Intervall Zeit von der Kommunikation (msec.). Standard Wert ist 10 msec (auch bei FryManager Anwendungen)
  • CMRM: Kommunikation Fehler. Bei 2 oder mehr Fehler, werden die Nummern der Fehler addiert:
    • 0: normales Antwort (kein Fehler, dies ist der Standard Wert)
    • 1: Überlauf (overrun) Fehler
    • 2: Parität Fehler
    • 4: Formatierung Fehler (framing error)
    • 8: Empfang Puffer Überlauf Fehler (receive buffer overflow)

Wenn Sie wieder auf SET drücken bei die CMRM Einstellung, erscheint wieder den 1. Parameter in die F60 Parameterliste.

Vergessen Sie nicht, den Regler aus- und wieder einzuschalten, da sonst die neuen Einstellungen nicht verwendet werden!

Weitere Informationen über Parameter Gruppe F60 finden Sie in Kapitel 8, Seite 8-133 im instruction manual und auch im communication manual (sehe Link oben auf dieser Seite)

Zurück zum normale Bedienungsanzeige
  • Drücken Sie gleichzeitig auf die SET und <R/S Tasten um zur normalen Bedienungsanzeige zurückzukehren.
  • Vergessen Sie nicht, den Regler wieder in Run modus zu schalten. Drücken Sie einzige Sekunden auf die <R/S (Run/Stopp) Taste.
  • Vergessen Sie nicht den ModE Einstellung wieder auf 0000 zu setzen, damit Parameter nicht versehentlich geändert werden können.
RKC Instrument RB series communication parameters
Parameter Gruppe F33: Konfiguration der optionalen Kommunikation Schnittstelle

COM-KG Konfiguration/Kommunikation Schnittstelle

Mit die COM_KG Schnittstelle können Sie Ihr Regler über einen USB-Anschluss an Ihren Laptop / Desktop anschließen und ganz einfach und schnell konfigurieren.

Kann auch als generelle USB zu RS-485/422 Schnittstelle verwendet werden.

Vergessen Sie nicht, bei der Bestellung das richtige Kabel für Ihre spezifische RKC-Instrument anzugeben. Sehe die weitere Informationen.

Broschüre COM_KG
Instruction manual COM_KG